Feiertage - Schweiz

Ein Überblick der christlichen Feste, Brauchtümer und Heiligen

Wie war das noch? Wie viel Tag nach Ostern ist Pfingsten und nach wann genau ist Ostern? Warum gibt es Festtage die ein fixes Datum habe und solche die jährlich an einem anderen Datum gefeiert werden? Wissen Sie noch welche Bedeutung der Schmutzige Donnerstag hat?

Im Verlaufe des Lebens vergisst man das Eine oder Andere. Wir versuchen auf dieser Seit etwas Licht ins Dunkle zu bringen.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Seite behilflich zu sein und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen. <\p>

  • [Beweglicher Feiertag] Advent (von lat. adventus, „Ankunft“) bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Hochfest der Geburt von Jesus von Nazareth, Weihnachten, vorbereitet. Die Christen gedenken der Geburt Jesu und feiern sie als Menschwerdung Gottes. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt auch das neue Kirchenjahr.

    Zwischen der Konfession der Adventisten und der kirchlichen Jahreszeit „Advent“ besteht kein direkter Zusammenhang, sondern eine mittelbare Verbindung, da sich beide Bezeichnungen auf die Ankunft Christi beziehen.

    Ursprünglich entsprach der Begriff Advent dem griechischen Begriff epiphaneia („Erscheinung“, siehe Epiphanias) und bedeutet die Ankunft, Anwesenheit, Besuch eines Amtsträgers, insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern. Es konnte aber auch die Ankunft der Gottheit im Tempel ausdrücken. Dieses Wort übernahmen nun die Christen, um ihre Beziehung zu Jesus Christus zum Ausdruck zu bringen.

    Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar festlegte. Ausserdem galten die Fastenzeit sowie die Adventszeit als „geschlossene Zeiten“, In diesen geschlossenen Zeiten durfte nicht getanzt und aufwendig gefeiert werden. Auch feierliche Trauungen durften in geschlossenen Zeiten nicht stattfinden, stille Trauungen konnten dagegen stattfinden.

    Die acht Wochen vom 11. November bis zum 24. Dezember ergeben abzüglich der fastenfreien Sonn- und Samstage insgesamt vierzig Tage. Seit 1917 wird das Adventsfasten vom katholischen Kirchenrecht nicht mehr verlangt.

    Die Adventszeit in der heutigen Form geht zurück auf das 7. Jahrhundert. In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst zwischen vier und sechs Sonntage im Advent, bis Papst Gregor der Grosse ihre Zahl auf vier festlegte. Die vier Sonntage standen symbolisch für die viertausend Jahre, welche die Menschen gemäss kirchlicher Geschichtsschreibung nach dem Sündenfall im Paradies auf den Erlöser warten mussten. Diese Regelung wurde von dem Konzil von Trient bestätigt, nachdem sich abweichende regionale Traditionen etabliert hatten. Die rechtsverbindliche Regelung erfolgte 1570 durch Papst Pius V. In einigen Diözesen, die im Ambrosianischen Ritus verblieben sind, im Erzbistum Mailand, hat sich die sechswöchige Adventszeit bis heute gehalten.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Advent

  • [Feiertag mit fixem Datum] Allerheiligen ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird – auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden – sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiss als Gott.

    Es wird in der Westkirche am 1. November begangen, in den orthodoxen Kirchen jedoch am ersten Sonntag nach Pfingsten. Allerheiligen ist ein stark österlich geprägtes Hochfest der katholischen Kirche und ein Principal Feast der anglikanischen Kirche. Die liturgische Farbe ist Weiss. Die lutherischen Kirchen feiern es als Gedenktag der Heiligen, ähnlich auch weitere protestantische Kirchen.

    Im Lauf der ersten christlichen Jahrhunderte wurde es wegen der steigenden Zahl von Heiligen zunehmend unmöglich, jedes einzelnen Heiligen an einem besonderen Tag zu gedenken. Jährliche Gedenktage für Verstorbene – ob Märtyrer, Heilige oder einfache Gläubige – gab es bereits im antiken Christentum. In den östlichen Kirchen finden sich seit Anfang des 4. Jahrhunderts dann ausdrücklich Allerheiligenfeste, die als Herrentag aller Heiligen am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert wurden. In der westlichen Kirche weihte Papst Bonifatius IV. am 13. Mai 609 oder 610 das heidnische römische Pantheon in Rom – zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt – der Jungfrau Maria und allen Märtyrern und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern. Papst Gregor III. weihte über hundert Jahre später eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte daher für die Stadt Rom den Feiertag auf den 1. November. Ende des 8. Jahrhunderts begann man an diesem Tag das Fest vor allem auch in Frankreich zu feiern, und der Termin verbreitete sich allmählich in der gesamten Westkirche, bis Papst Gregor IV. 835 Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den 1. November festlegte. Seit Ende des 10. Jahrhunderts wurde, ausgehend von der Benediktinerabtei Cluny, am 2. November mit Allerseelen zusätzlich ein Gedenktag aller Verstorbenen gehalten.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/ Allerheiligen

  • [Beweglicher Feiertag] Der Aschermittwoch stellt im Christentum der Westkirche den Beginn des 40-tägigen Fastens dar und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Die Fastenzeit umfasst 46 Kalendertage und dauert bis Karsamstag, die sechs fastenfreien Sonntage (1.–5. Fastensonntag und Palmsonntag) werden nicht mitgerechnet. Die Ostkirche kennt dagegen keinen Aschermittwoch, weil ihre Fastenzeit bereits am Sonntagabend der siebten Woche vor Ostern beginnt.

    Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, im Gottesdienst am Aschermittwoch die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.

    Die Bestreuung mit Asche als Zeichen der Busse findet sich bereits im Alten Testament.

    Beispiele: „Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bussgewand und setzte sich in die Asche.“ – Jon 3,6

    „Ich richtete mein Gesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn mit Gebet und Flehen, bei Fasten in Sack und Asche, zu bitten.“ – Dan 9,3

    In der Kirche Galliens wurden – in Anlehnung an die Vertreibung aus dem Paradies – Menschen, die sich einer schweren Sünde schuldig gemacht hatten, am Anfang der Busszeit dramatisch gestaltet aus der Kirche vertrieben. Dafür zogen sie ein Bussgewand an und wurden mit Asche bestreut. Während dieser Brauch um das Ende des 10. Jahrhunderts verloren ging, setzte sich die allgemeine Aschenbestreuung durch, nachdem zunächst einzelne aus Solidarität mit den Büssern die Aschenbestreuung auf sich genommen hatten. Das erste Gebet zur Aschensegnung stammt aus dem 11. Jahrhundert, die Vorschrift, für die Gewinnung der Asche die Palmzweige des Vorjahres zu verwenden, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Auf der Synode von Benevent (1091) empfahl Papst Urban II. den Brauch der Aschenbestreuung der ganzen Kirche. Das Aschenkreuz wurde ursprünglich bei Männern auf das Haupt gestreut und bei Frauen auf die Stirn gezeichnet. Heute sind beide Formen unabhängig vom Geschlecht üblich. Mit diesem Ritual soll der Mensch an seine Vergänglichkeit erinnert und zur Umkehr aufgerufen werden.

    Der Aschermittwoch stellt zugleich auch das Ende der Karnevals-, Fastnachts- und Faschingszeit dar. In der Bibel wird der „fleischlich“ gesinnte dem geistlich gesinnten Menschen entgegengestellt (z. B. Röm 8,5 EU). Der auch symbolisch durch Fasten vollzogene Abschied vom Fleisch in der Fastenzeit soll helfen, sich auf das geistliche Leben und somit auf Gott zu besinnen.

    Das Datum des Aschermittwoches wird, wie bei vielen Festen des Kirchenjahres, nach der Osterformel des beweglichen Osterfestes berechnet. Danach ist der Aschermittwoch am 46. Tag vor dem Ostersonntag.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aschermittwoch

  • [Feiertag mit fixem Datum] Der Berchtoldstag (Bechtelstag, Bechtle, Bechtelistag, Berchtelistag, Bächtelistag, Bärzelistag) ist ein Feiertag in Gegenden mit alemannischer Bevölkerung, insbesondere in Teilen der Schweiz sowie im Elsass und in Liechtenstein. In der Schweiz ist er gesetzlich anerkannt in den Kantonen Aargau (teilweise), Bern, Jura, Thurgau und Waadt sowie in der Regel arbeitsfrei, aber nicht gesetzlich anerkannt in den Kantonen Basel, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Neuenburg, Obwalden, Schaffhausen, Solothurn, Zug und Zürich.

    Er fällt in den verschiedenen Gegenden bald früher (in der Schweiz am 2. Januar), bald später an den Jahresanfang, ist aber jeweils ein unbeweglicher Feiertag.

    Der Tag hat nichts mit einem heiligen Berchtold zu tun, den es im Heiligenkalender gar nicht gibt. Aber auch der vielbehauptete heidnische Ursprung im Zusammenhang mit einer Göttin Berchta oder Perchta, angeblich der Frau Wotans, die in der Zeit der Rauhnächte ihr Unwesen treibt und mit wilden Bräuchen gebannt wird, kann nicht schlüssig nachgewiesen werden. Im Schweizerischen Idiotikon (Bd. IV Sp. 1538) wird erwogen, das Wort zur burgundischen Königin Berta zu ziehen, die in der Westschweiz vielfach als Kirchengründerin gilt; der schweizerische Berchtoldstag stünde damit in der Nachfolge zu Epiphanie (6. Januar) und wäre herkunftsmässig und volkskundlich vom österreichisch-bayerischen Tag zu unterscheiden.

    Nüchtern betrachtet handelt es sich beim schweizerischen Berchtoldstag um einen arbeitsfreien Nachfeiertag zum Neujahrstag, wie es der Ostermontag zu Ostern, der Pfingstmontag zu Pfingsten und der Stephanstag zu Weihnachten sind. Da der Berchtoldstag ursprünglich allein in reformierten Kantonen ein arbeitsfreier Tag war, liegt es nahe, in ihm eine Kompensation zu gestrichenen Heiligenfeiertagen zu sehen. Das Maskentreiben wiederum steht im Zusammenhang mit dem bekannten Neujahrs- und Winterbrauchtum, ohne dass hierfür eine spezielle germanische Gottheit bemüht werden müsste.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Berchtoldstag

  • [Beweglicher Feiertag] Christi Himmelfahrt (Schweiz und Liechtenstein: Auffahrt) bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach dem Ostersonntag, gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. April; der spätestmögliche der 3. Juni.

    In den Schriften des Neuen Testamentes wird dargestellt, dass der auferstandene Christus sich während vierzig Tagen nach seiner Auferstehung vor seinen Jüngern zeigte und dann in den Himmel auf den Platz zur Rechten Gottes erhoben wurde.

    Der Glaube an die Himmelfahrt wird in frühchristlichen Texten und Glaubensbekenntnissen bezeugt, z. B. bei Polykarp von Smyrna, Justin und Irenäus von Lyon. Der Glaube an die Himmelfahrt wird auch ausgedrückt in dem alten römischen Glaubensbekenntnis des dritten Jahrhunderts, dem Vorläufer des Apostolischen Glaubensbekenntnisses von 325 und des Nicänischen Bekenntnisses von 381:

    „Er ist am dritten Tag auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.“

    Das Hochfest der Himmelfahrt Christi ist in der Liturgie von Jerusalem seit 383/384 durch den Bericht der Pilgerin Egeria bezeugt. Gemäss den lukanischen Texten ist der Termin vierzig Tage nach Ostern bzw. zehn Tage vor Pfingsten.

    Die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind die Zeit der Pfingstnovene, in der besonders um die Herabkunft des Heiligen Geistes gebetet wird.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christi_Himmelfahrt

  • [Beweglicher Feiertag] Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag (kurz auch als Bettag bezeichnet) ist in der Schweiz ein staatlich angeordneter überkonfessioneller Feiertag, der von allen christlichen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde gefeiert wird.

    Er wird fast in der ganzen Schweiz jeweils am dritten Sonntag im September begangen, lediglich der Kanton Genf begeht stattdessen den Genfer Bettag als arbeitsfreien Feiertag am Donnerstag nach dem ersten Sonntag im September. In den Kantonen Waadt und Neuenburg sowie in einem Teil des Berner Juras ist zudem der auf den Bettagssonntag folgende Montag ein Feiertag; gesetzlich anerkannt ist er jedoch nur im Kanton Waadt.

    Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist ein hoher Feiertag entsprechend Karfreitag, Ostersonntag oder Weihnachten. Bis 2000 waren zum Beispiel in Zürich Schiessübungen, Sport- und Tanzveranstaltungen jeder Art untersagt, Ausstellungen, Museen und Kinos blieben geschlossen. Heute sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gestattet, nichtkommerzielle Ausstellungen und Museen geöffnet – Schiessübungen und öffentliche Versammlungen nicht-religiöser Natur sind jedoch immer noch nicht erlaubt. In der reformierten Kirche ist der Bettag seit der französischen Revolution mit einer Abendmahlsfeier verbunden.

    Buss- und Bettage hatten in der Schweiz seit dem Spätmittelalter Tradition und wurden auch von Eidgenössischen Tagsatzungen angeordnet.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bettag

  • [Beweglicher Feiertag] Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham „des Herren Leib“, ab (vrôn „was den geistlichen oder weltlichen Herrn betrifft“ und lîcham „der Leib“). In der Liturgie heisst das Fest „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, regional wird es auch „Prangertag“ oder „Blutstag“ genannt. Im Englischen und in anderen Sprachen trägt das Hochfest den Namen „Corpus Christi“.

    Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen (am 60. Tag nach dem Ostersonntag) und fällt somit frühestens auf den 21. Mai und spätestens auf den 24. Juni. Der Donnerstag als Festtermin steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Wegen des stillen Charakters der Karwoche erlaubt der Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aus diesem Grund wurde das Fest Fronleichnam bei seiner Einführung auf den Donnerstag der zweiten Woche nach Pfingsten gelegt.

    In Ländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, kann das Hochfest auch am darauffolgenden Sonntag gefeiert werden

    Der wichtigste Teil des Fronleichnamsfestes ist die Heilige Messe, deren liturgische Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie beziehen. Vielerorts wird dieser Gottesdienst im Freien, etwa auf öffentlichen Plätzen gefeiert.

    An die Heilige Messe schliesst sich in der Regel die Prozession an, regional auch „Gottestracht“ genannt, bei der die Gläubigen die vom Priester oder Diakon getragene Monstranz mit dem „Allerheiligsten“ (einer konsekrierten Hostie) in einem Festzug unter Gebet und Gesang durch die Strassen begleiten. Die Prozession schliesst meist in der Pfarrkirche mit dem „Tantum Ergo“ und dem „Te Deum“.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fronleichnam

  • [Feiertag mit fixem Datum] Mit dem Begriff Heilige Drei Könige bezeichnet die katholische Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten Weisen aus dem Morgenland. Im Neuen Testament werden sie nicht eingehender beschrieben. Bereits im frühen Christentum entstand jedoch eine umfangreiche Legendenbildung, aus der sich ihre Zahl, ihre Bezeichnung als Könige und ihre Namen herleiten.

    Ihr Hochfest in der katholischen Kirche ist der 6. Januar, der umgangssprachlich „Dreikönigstag“, auch „Dreikönig“ genannt wird. In der Liturgie heisst dieses Fest „Erscheinung des Herrn“, sowohl in der katholischen (Epiphanie) als auch in der evangelischen Kirche (Epiphanias).

    Das zweite Kapitel des Matthäusevangeliums berichtet im Rahmen der Erzählung von der Geburt Jesu Christi in Betlehem über die Verehrung des Neugeborenen durch Magoi apo anatolôn (Magier aus dem Osten).

    Magoi wird im Griechischen allgemein für Magier verwendet, aber auch konkret für die sabzevarisch-medische zoroastrische Priesterkaste aus dem medischen Priesterstamm der Mager, die bei Herodot, Strabon und Philo von Alexandria erwähnt sind. Deshalb könnte an persische oder auch chaldäische Sterndeuter gedacht sein.

    Im 12. Jahrhundert glaubte man im christlichen Abendland, die Welt bestehe aus drei Kontinenten, nämlich Europa, Asien und Afrika. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurden aus den drei Weisen dann drei Könige. Es verbreitete sich die Anschauung, die drei Könige symbolisierten die drei Kontinente. Da man Afrika zu dieser Zeit in der Regel mit dem von den Griechen als schwarzes Land bezeichneten Nordostafrika identifizierte, wurde der Vertreter Afrikas in der künstlerischen Darstellung zum Mohren. Ab dieser Zeit finden sich Darstellungen, auf denen der dritte König, der vorher wie die anderen eine weisse Hautfarbe hatte, mit schwarzer Hautfarbe dargestellt wird. Dabei wird meistens der jüngste König Caspar auch als dieser Mohr bezeichnet. Doch finden sich bereits in anderen frühen Quellen Melchior und mitunter auch Balthasar als die Vertreter Afrikas. Diese Uneinheitlichkeit findet sich auch noch in neueren Traditionen und literarischen Darstellungen. Bei Restaurationsarbeiten fand sich ein Gemälde der Florentiner Schule, in denen ein weisser König schwarz übermalt war, wie es der neuen ikonographischen Interpretation der drei Heiligen entsprach.

    Die eigentliche Bezeichnung dieses Festes ist dagegen Erscheinung des Herrn. Die Kirche feiert an diesem Tag das Sichtbarwerden der Göttlichkeit Jesu in der Anbetung durch die Magier, in der Taufe im Jordan und im Wunder von Kana. Dabei wird die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland als Evangelium in den katholischen und evangelischen Gottesdiensten gelesen und/oder ausgelegt.

    In den evangelischen Kirchen werden die darauf folgenden Sonntage als „Sonntage nach Epiphanias“ gezählt; die katholische Kirche feiert am Sonntag nach Epiphanie das Fest der Taufe des Herrn, mit dem der Weihnachtsfestkreis endet. Nur im Lesejahr C wird nach der heutigen katholischen Ordnung das dem Fest ursprünglich zugehörige Evangelium der Hochzeit zu Kana am Sonntag nach Taufe des Herrn gelesen.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_Könige

  • [Beweglicher Feiertag] Der Karfreitag (althochdeutsch kara, „Klage, Kummer, Trauer“) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.

    Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. In der katholischen Kirche ist er ein strenger Fast- und Abstinenztag. Unter Einbeziehung des Gründonnerstagabends ist der Karfreitag der erste Tag der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum paschale), das in seiner Gesamtheit in allen Konfessionen das höchste Fest des Kirchenjahres darstellt.

    Der Karfreitag ist im Zusammenhang mit Ostern für die Christen einer der höchsten Feiertage. An ihm gedenkt die Kirche des Todes Jesu Christi und erwartet die Feier seiner Auferstehung. Nach ihrem Glauben litt und starb Jesus als „Gottesknecht“ und nahm im Kreuzestod freiwillig die Erbsünde und Schuld aller Menschen auf sich. Durch Tod und Auferstehung Jesu wird allen Menschen erst Sündenvergebung und damit Errettung aus dem Tod und ewiges Leben ermöglicht. Das Karfreitagsgeschehen ist nicht isoliert zu betrachten, sondern steht in einer Reihe mit Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Nicht das Opfer Jesu soll damit allein das Grosse sein, sondern der Sieg über Hölle, Tod und Grab.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag

  • [Feiertag mit fixem Datum] Die Unbefleckte Empfängnis ist ein römisch-katholisches Glaubensdogma, nach der die Gottesmutter Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Damit habe Gott Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an vor der Sünde bewahrt, weil sie Mutter Gottes werden sollte.

    Dieses Dogma ist von der Jungfrauengeburt zu unterscheiden. Es bezieht sich nicht auf die Empfängnis Jesu, sondern auf die seiner Mutter Maria, die auf natürliche Weise von ihren Eltern Anna und Joachim gezeugt, empfangen und geboren wurde. Es sagt nichts aus über das Tun ihrer Eltern, sondern über ein Handeln Gottes an Maria, und macht keine moralische Aussage, sondern eine Glaubensaussage in der Denkweise der spätscholastischen Ontologie.

    Immaculata (lat. „die Unbefleckte“) ist einer der Marientitel der katholischen Kirche für Maria, die Mutter Jesu.

    Ein eigenes kirchliches Fest Mariä Empfängnis, das der Erwählung Marias im Mutterleib gedenkt, lässt sich seit dem 9. Jahrhundert nachweisen. Heute heisst es Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria (8. Dezember).

    Die römisch-katholische Kirche begeht am 8. Dezember, neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens (8. September), ein Hochfest, das diese Glaubensaussage feiert. Der vollständige Titel des Festes lautet: Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Der deutsche Festkalender spricht auch von Mariä Erwählung. Das Fest ging aus dem ursprünglichen Fest Mariä Empfängnis hervor, das als solches von der anglikanischen Kirche gefeiert wird. Die orthodoxe Kirche feiert Mariä Empfängnis am 9. Dezember, hat aber wegen ihres nicht-augustinischen Verständnisses der Erbsünde keine speziellen Lehren darüber.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mariä_Empfängnis

  • [Feiertag mit fixem Datum] Mariä Aufnahme in den Himmel, dt. auch Mariä Himmelfahrt, ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15. August. In der altkatholischen Kirche wird der 15. August als Heimgang Mariens begangen. Ähnliches gilt für die orthodoxen Kirchen und insbesondere die Syrisch-Orthodoxe Kirche, die ebenfalls am 15. August – je nach Teilkirche des alten oder neuen Kalenders – unter dem Namen Mariä Entschlafen, präzise Entschlafung der Gottesmutter. Am 28. August (15. August des alten Kalenders) folgen die Russisch- und Koptisch-Orthodoxe Kirche mit Mariä Himmelfahrt. Am 29. August feiert die Armenisch-Apostolische Kirche Himmelfahrt der Maria.

    Das Fest Mariä Himmelfahrt geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte. Dieses Fest legte er auf den 15. August, den Tag, an dem bereits die Heiden die Himmelfahrt der Astraea feierten.

    Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution „Munificentissimus Deus“ für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben. Über die Himmelfahrt Mariens wird zwar nicht direkt in der Bibel berichtet, jedoch werden einige Schriftstellen als Hinweise darauf gedeutet (vergleiche etwa Offb 12,1 EU und Krönung Mariens).

    An diesem Tag werden in den katholischen Kirchen Kräuter geweiht. Urkunden des 14. Jahrhunderts datieren zum Beispiel „Unserer Lieben Frauen Wurzelweihe“.

    Vor allem im süddeutschen Raum finden abends feierliche Pontifikalämter mit anschließenden Lichterprozessionen statt. Zu den Bedeutendsten zählt die Fatima-Schiffsprozession in Lindau am Bodensee mit sieben Schiffen und rund 4.000 Besuchern.

    Die mit Abstand größte Pontifikalmesse mit Lichterprozession wird im bayerisch-schwäbischen Wallfahrtsort Maria Vesperbild gefeiert.

    In der orthodoxen Kirche findet vor dem Fest der Entschlafung Mariens das zweiwöchige Marienfasten statt, in dem nach Möglichkeit auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte und (außer am Wochenende) auch auf Wein und Öl verzichtet werden soll.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mariä_Himmelfahrt

  • [Feiertag mit fixem Datum] Der Neujahrstag ist der erste Tag des Kalenderjahres. In nahezu allen Kulturen, jedoch mit teils sehr unterschiedlichen Zeitrechnungen und damit auch Kalendern, ist mit dem Neujahr ein Neujahrsfest verbunden, das in der Folge auch zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert wird.

    Im westlichen Kulturraum ist der 1. Januar als Termin für den Jahresanfang seit dem Mittelalter weit verbreitet. Unabhängig davon gab und gibt es in unterschiedlichen Regionen und Zeiten andere Daten, und darüber hinaus wurden in denselben geographischen Gebieten mitunter verschiedene Neujahrstermine gleichzeitig verwendet.

    Erwähnenswert sind folgende vor allem im kirchlichen Bereich verwendete Varianten:

    der Circumcisionsstil lässt das Jahr am 1. Januar beginnen der Annunciationsstil am 25. März der Weihnachtsstil am 25. Dezember und der Paschalstil zwischen dem 22.und 23. März und dem 25. April.

    Im Jahre 153 v. Chr. verlegten die Römer nach ihrem Kalender den Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar, auf den Tag des Amtsantrittes der Konsuln. Sie benannten die Jahre auch nach den Amtszeiten dieser Konsuln. Damit verloren auch die Zählmonate (September, so viel wie siebter, Oktober, der achte, November, der neunte, Dezember, der zehnte) ihre entsprechenden Positionen.

    Bis zur Festsetzung des Neujahrstages im Jahr 1691 durch Papst Innozenz XII. auf den 1. Januar galt in weiten Teilen Europas der 6. Januar als Jahresbeginn.

    Im deutschsprachigen Raum beginnt das neue Jahr oft mit Feuerwerk, Böllern, Bleigiessen oder Mitternachtsgottesdiensten (Mette). Oft verschenkt man auch Glücksklee (Oxalis). Das Feuerwerk vertrieb früher „böse Geister und Dämonen“, aber drückt heute auch Vorfreude auf das neue Jahr aus.

    Schon vor 700 war es in Rom üblich, den 1. Januar als Marienfest zu feiern: Natale sanctae Mariae.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Neujahrstag

  • [Beweglicher Feiertag] Der Ostermontag gehört mit dem 26. Dezember und dem Pfingstmontag zu den zweiten Feiertagen der drei christlichen Hauptfeste. In zahlreichen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und weiten Teilen der Schweiz, wird er als gesetzlicher Feiertag begangen.

    Weihnachten und Ostern, früher auch Pfingsten, werden mit einem je achttägigen Fest gefeiert, das bis zum folgenden Sonntag dauert. Dabei zählt im Falle von Ostern jeder einzelne Wochentag als Hochfest. Um wenigstens an einem der Werktage einen Festgottesdienstbesuch zu ermöglichen, wurden die zweiten Feiertage an den Montagen eingeführt.

    Der Ostermontag steht als zweiter Feiertag ganz im Zeichen des Osterfestes. Allerdings wird hier eine andere Bibelstelle verwendet, welche die Auferstehung Jesu Christi aus dem Blickwinkel der Emmaus-Jünger erzählt. Streng genommen ist der Montag also die Fortsetzung des Ostertages und somit – liturgisch – nur bedingt als eigenständiger Tag zu sehen. Biblisch ist die Geschichte am Ostersonntag verankert und nicht am Ostermontag.

    Im Tagesevangelium sind zwei Jünger am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu aus Jerusalem fortgegangen, um wieder nach Emmaus zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin schliesst sich ihnen ein dritter, unbekannter Mann an. Dieser hinterfragt die Trauer der beiden Heimkehrer und erläutert ihnen schliesslich, dass der Messias all das erleiden musste, wie es die alten Schriften vorhergesagt hatten. In Emmaus angekommen, laden die Jünger den Mann in die Herberge ein. Er bricht am Tisch das Brot, und in diesem Moment erkennen sie den auferstandenen Jesus, der aber vor ihren Augen verschwindet. Sie kehren sofort um, erreichen noch in der Nacht wieder Jerusalem und erzählen den dort noch versammelten Jüngern von ihrem Erlebnis.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ostermontag

  • [Beweglicher Feiertag] Ostern ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

    Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

    In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen. Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als Drei-Tage-Feier historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des Letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.

    Mit diesem beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschliesslich Pfingsten dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

    Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus. Viele Osterbräuche sind ausserchristlicher („heidnischer“) Herkunft.

    Viele Sprachen bezeichnen das Osterfest mit einer Wortableitung vom aramäischen pas-cha, angelehnt an das hebräische Wort Pessach, unter anderem:

    Dänisch: påske Esperanto: Pasko Finnisch: pääsiäinen Französisch: Pâques Griechisch: Πάσχα Isländisch: páskar Italienisch: Pasqua Niederländisch: pasen Portugiesisch: Páscoa Rumänisch: paşti Russisch: Пасха Schwedisch: påsk Spanisch: Pascua Türkisch: Paskalya.

    Wegen der Entdeckung des leeren Grabes Jesu „früh am Morgen, als eben die Sonne aufging“ ist die Morgenröte im Christentum Symbol der Auferstehung. Die Canones Hippolyti (um 350) gaben daher für die Osternacht die Weisung: Nemo igitur illa nocte dormiat usque ad auroram („Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur Morgenröte“). Dies knüpfte auch an die biblische Exodustradition der Israeliten in der Nacht des Laudes des Ostersonntags gesungen wird:

    „Der Morgen rötet sich und glüht, der ganze Himmel tönt von Lob, in Jubel jauchzt die Erde auf, und klagend stöhnt die Unterwelt. Der starke, königliche Held zerbrach des Todes schweren Bann. Sein Fuss zertrat der Hölle Macht: Aus harter Fron sind wir befreit. Er, den der Stein verschlossen hielt, und den man noch im Grab bewacht, er steigt als Sieger aus dem Grab, fährt auf in strahlendem Triumph. Schon werden alle Klagen stumm, in Freude wandelt sich der Schmerz, denn auferstanden ist der Herr; ein lichter Engel tut es kund. Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit, der aus dem Grabe auferstand, dem Vater und dem Geist zugleich, durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.“

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern

  • [Beweglicher Feiertag] Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige. Palmen wurden vielerorts als heilige Bäume verehrt. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in Israel insbesondere auch das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König. Der Esel wiederum war ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.

    Der Ursprung der christlichen Palmsonntagsfeier geht wohl auf die Liturgie von Jerusalem zurück, wo man die einzelnen Ereignisse des Leidensweges Jesu in eigenen Feiern und Riten nachbildete.

    Die Palmenweihe gehörte früher, bevor sie in vielen Gegenden auf den Palmsonntag verlegt wurde, zu den heidnischen Ostergebräuchen. Die geweihten Zweige sollten nicht nur das Haus bis zur nächsten Erneuerung vor Blitz und Feuersgefahr schützen, sondern sie werden auch mit den Schalen der Ostereier und den Kohlen der Osterfeuer in den Ecken der Felder eingesteckt oder vergraben, um diese fruchtbar zu machen.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Palmsonntag

  • [Beweglicher Feiertag] Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes. Es wird am fünfzigsten Tag nach Ostern begangen.

    Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum Pfingstfest in Jerusalem versammelt waren. Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

    Als „Pfingstwunder“ bezeichnet man die in der Apostelgeschichte beschriebene wunderbare Fähigkeit der Jünger, in anderen Sprachen zu sprechen und andere Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ aufgehoben, mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel bestraft hatte. Theologisch steht dies für die Mission der Kirche, alle Menschen unabhängig von ihrer Nationalität und Ethnizität anzusprechen.

    Zur Liturgie der römisch-katholischen Kirche gehört das Gebet um das Kommen des Heiligen Geistes in der Pfingstnovene, den neun Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Das Hochfest selbst beginnt mit der Vesper am Vorabend und endet mit der zweiten Vesper des Pfingstsonntags. Zu den liturgischen Besonderheiten gehört die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus („Komm, Heiliger Geist“), einer von insgesamt fünf noch verbliebenen offiziellen Sequenzen im Kirchenjahr.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten

  • [Beweglicher Feiertag] Der Pfingstmontag wurde in einigen Ländern als zweiter Feiertag und Oktavtag der früheren Pfingstoktav beibehalten, zählt aber liturgisch eigentlich nicht mehr zur Osterzeit, sondern bereits zum Jahreskreis. Nur noch in der ausserordentlichen Form des römischen Ritus wird die Pfingstoktav weiter gefeiert.

    In Österreich und Teilen von Deutschland ist in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht (Bosheitsnacht). Ursprünglich sollten in dieser Nacht böse Geister ausgetrieben werden, jetzt werden in der „Unruhnacht“ den Mitbürgern verschiedene Streiche gespielt, zum Beispiel wird die Gartenbank des Hauseigentümers versteckt, oder seine Haustür wird mit Blumenstöcken verstellt. Diese Aktivitäten werden auch als Pfingststehlen bezeichnet. Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden.

    Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert wird, ist das sogenannte „Birkenstecken“. In der Pfingstnacht machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die Herkunft der Birke aufzuklären.

    Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Luxemburg, in weiten Teilen der Schweiz und auch in Ungarn. In Deutschland forderten Wirtschaftsverbände 2005 seine Abschaffung. Sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der FDP sprachen sich ebenso wie die Kirchen und Gewerkschaften gegen diesen Vorschlag aus.

    In Frankreich ist 2005 der Versuch der Regierung Raffarin, den Pfingstmontag zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist geschlossen. Der Pfingstmontag ist seit 2008 wieder Feiertag.

    In Schweden wurde der Pfingstmontag als Feiertag im Jahre 2005 abgeschafft. Stattdessen ist ab demselben Jahr der schwedische Nationalfeiertag, der 6. Juni, nunmehr auch ein gesetzlicher und damit arbeitsfreier Feiertag.

    In Italien (mit Ausnahme von Südtirol) wurde der Pfingstmontag als gesetzlicher Feiertag vor einigen Jahren abgeschafft.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstmontag

  • [Beweglicher Feiertag] Im hohen und ausgehenden Mittelalter bis hin in die Neuzeit war Fastnacht die letzte Möglichkeit, vor der österlichen Fastenzeit nochmals Fleisch zu essen. Der Ursprung des Namens Schmotziger Donnerstag kommt vom alemannischen Schmotz „Fett, Schmalz“.

    Der kirchliche Zyklus der Monate, Wochen und Tage bzw. die Ausrichtung der Menschen des Hoch- und Spätmittelalters an der kirchlichen Liturgie begründet den Namen als fetten, schmotzigen Donnerstag. Der Donnerstag galt in der liturgischen Abfolge der Woche, d. h. in den von der katholischen Kirche angeordneten Richtlinien und Gebeten in Form von Psalmen, als der allgemeine Schlacht- und Backtag. Mittwochs musste gefastet werden; der Freitag als der Gedenktag Christi – Jesus starb an einem Freitag (Karfreitag) – wird noch heute als Fastentag mit Fischgerichten begangen. Auch der Samstag fiel als Schlachttag aus; auf ihn nahmen Überbleibsel aus dem jüdischen Glauben Einfluss. Dieser besagt, dass der Tag nicht etwa am Morgen beginnt, sondern bereits am Vorabend. Daher beginnt der Sonntag schon am Samstag Spätnachmittag. An einem halben Tag war es nicht möglich, die verschiedenen Arbeitsgänge der Wurst- und Fleischherstellung zu bewerkstelligen.

    Der heilige Sonntag stand als Arbeitstag gemäss der Bibel ausser Frage. Der Montag und Dienstag – von der Liturgie war dies grundsätzlich erlaubt – konnte an Fastnacht als Schlachttag nicht genutzt werden, da es keinen Sinn hatte, zu schlachten: Der Aschermittwoch war nah, ab diesem Zeitpunkt durfte kein Fleisch mehr gegessen werden. Das überschüssige Fleisch wäre verdorben. Daher war es naheliegend, den Donnerstag als Schlacht- und Backtag zu nehmen. Die Menschen nannten daher diesen Tag, an dem nochmals alles mögliche Vieh zu Essbarem verarbeitet wurde, den „fetten, schmotzigen Donnerstag“.

    Dies erklärt auch, warum heute noch in sehr traditionellen Fasnachten wie Villingen oder Rottweil nur am Schmotzigen Donnerstag, Fasnachtsmontag und -dienstag maskierte Narren zu sehen sind und Umzüge stattfinden: Die kirchliche Liturgie des Mittelalters liess solche Spektakel nur an diesen Tagen zu. In späterer Zeit wurden am Schmotzigen Donnerstag in verschiedenen Orten von der Zunft der Metzger ein Metzgertanz öffentlich aufgeführt, der an diesen alten Schlachttag erinnern sollte.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schmutziger_Donnerstag

  • [Feiertag mit fixem Datum] Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, am Heiligabend (auch Heilige Nacht, Christnacht, 24. Dezember), beginnen. Er ist in vielen Staaten ein gesetzlich geschützter Feiertag. In Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der in der römisch-katholischen und der altkatholischen Kirche als Stephanstag begangen wird.

    Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember erst seit 336 in Rom belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist umstritten. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult. Eine weitere Hypothese erklärt die Datumswahl mit dem Abstand von neun Monaten zum angenommenen Termin der Inkarnation, wofür Texte westlicher Autoren die Verkündigung des Herrn am 25. März angeben.

    Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken. In römisch-katholischen Familien fand die Kinderbescherung weiterhin lange Zeit am Nikolaustag statt. Hinzu kamen alte und neue Bräuche verschiedener Herkunft, zum Beispiel Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (20. Jahrhundert). Dieser löste in Norddeutschland das Christkind und den Nikolaus als Gabenbringer für die Kinder ab und stellt in anderen Gebieten zunehmend eine Alternative dar. Viele Länder verbinden weitere eigene Bräuche mit Weihnachten.

    In vielen Familien gehört der Besuch eines Gottesdienstes am Heiligen Abend zum gewohnten Ritual, auch bei Nicht-Kirchgängern oder Konfessionslosen.

    Quelle: Wikipedia

    Weiterreichende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtstag




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