Trauerverse


Wenn in der Nacht die Rosen weinen
und unser Herz vor Kummer bricht
möchten wir Dir noch einmal erscheinen
und Dir sagen; Wir lieben Dich

Ich gehe zu denen, die mich liebten,
und warte auf die, die mich lieben.

Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein, ich schlafe nicht.
Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen,
dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug,
leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.

Den Weg, den Du vor Dir hast,
kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg.

Bewahr‘ mir ein Erinnern
wie einen Lebenskuss.
So bleib‘; ich in der Nähe,
auch wenn ich gehen muss.
Erzähl’; von mir mit Lachen
so waren wir ja einst.
Erzähl’; die tollsten Sachen,
auch wenn du nachher weinst

Die Erwähnung des Namens meines Kindes
bringt Tränen in meine Augen
doch er bringt auch Musik in meine Ohren.
Wenn du wirklich mein Freund bist
lass mich die Musik ihres Namens hören.
Er besänftigt mein gebrochenes Herz
und singt zu meiner Seele.

Und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen,
der Wind schwieg und die Tiere verstummten,
denn es war ein Engel, der in Liebe starb.

Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass du in unseren Herzen weiterleben wirst.

Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen!
Andere Menschen haben die Kraft,
diese Engel wieder gehen zu lassen!
Ihr seid ganz besondere Menschen:
Ihr hattet die Gabe und die Kraft
und Euer Engel bleibt für immer in Euren Herzen!
von Arthur Schopenhauer

Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist,
die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem Herzen innewohnt!
von Augustinus

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
von Dietrich Bonhoeffer

Hoffnung kann erst nach der Trauer kommen.
Nicht trauern wollen bedeutet
nicht fühlen können.

Schöne Tage,
nicht weinen, wenn sie vergangen,
sondern lachen, dass sie gewesen.
von Rabindranath Tagore

Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Trösten ist eine Kunst des Herzens.
Sie besteht oft nur darin,
liebevoll zu schweigen
und schweigend mitzuleiden.
von Otto von Leixner

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unsrem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

Wer so gewirkt im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht
und stets ein Bestes hat gegeben,
für immer bleibt er euch ein Licht.

Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

Man stirbt, wie man lebte;
das Sterben gehört zum Leben,
nicht zum Tod.
von Ludwig Marcuse

Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn,
und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen
von Augustinus

Du hast uns zu Dir hin erschaffen,
o Herr, und unruhig ist unser Herz,
bis es ruht, o Gott, in Dir
von Augustinus

Die sich hier liebten,
werden sich drüben noch weit inniger lieben
und ohne irgendeine Spur von Furcht
noch einmal getrennt zu werden,
einander unendlich liebenswert bleiben.
von Augustinus

Trauer ist eine leidvolle Erfahrung und Quelle von tiefem Schmerz.
Wenn wir zu ihren tiefsten Wurzeln finden,
werden wir eine Quelle entdecken,
die mit ihrer kreativen Lebensenergie die Trauernden versorgen kann.
Wenn man seit seiner Kindheit nicht mehr weinen konnte,
können die neugewonnenen Tränen Tau und fruchtbarer Regen
für die vom Austrocknen bedrohte Seele sein.

Der Tod ist gross.
Wir sind die Seinen.
Lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen,
mitten in uns.
von Rainer Maria Rilke

Wenn Du an mich denkst,
erinnere Dich an die Stunde,
in welcher Du mich am liebsten hattest.
von Rainer Maria Rilke

Wir sollen nicht trauern,
dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein,
dass wir sie gehabt haben,
ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn,
bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
und ist nur vorausgegangen
von Hieronymus

Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
So will ich warten auf das neue Leben
und ohne Angst und Verzagen verblüh’;n.
von Marie von Ebner-Eschenbach

Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben.
Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben.
In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
von Augustinus

Herr, gib ihm die Erfüllung seiner Sehnsucht
und vollende sein Leben in dir.
Lass ihn dein Angesicht schauen.
Aus der Liturgie

Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo sind nun deine Schrecken?
Jesus lebt und wird auch mich
von dem Tode auferwecken.
von Christian Fürchtegott Gellert

Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.
von Arthur Schopenhauer
Wir wissen nichts vom Leben,
wie könnten wir etwas vom Tod wissen?
von Konfuzius

Dass wir erschraken, da du starbst,
nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreissend vom Seither:
das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein,
die wir mit allem tun.
von Rainer Maria Rilke

O möchten alle Menschen,
statt sich zu bekriegen und zu peinigen,
mit allen Kräften und Mächten untereinander
liebreich Trost und Zuflucht sein auf dieser
Erden die kurze Zeit,
die sie das Sonnenlicht schauen über den Gräbern!

Die Welt vergeht mit ihrer Pracht,
die Zeit entflieht - eh du’;s gedacht,
und alles nimmt dir einst der Tod,
nur eins dir bleibt - nur ich, dein Gott!

Die Zeit ist ein Augenblick.
Unser Erdendasein wie unser Erdengang
ein Fall durch Augenblicke.
von Jean Paul

In den Herzen derer zu leben,
die wir zurücklassen,
heißt nicht zu sterben.
Der Tod entwaffnet den Hass,
bringt Neid und Verleumdung zum Schweigen
und erlaubt der Gerechtigkeit,
ihre Stimme zu Gunsten derer zu erheben,
die ein Recht auf Bewunderung durch die Nachwelt haben.

Durch das Weinen fließt die Traurigkeit aus der Seele heraus.
von Thomas von Aquin

Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen,
so wie Musik tröstlich ist.
von Vincent van Gogh

Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind
und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.
von William Shakespeare

Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet.
von William Shakespeare

Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden,
sondern es bleibt
von ihm etwas übrig, das ewig ist.
von Baruch de Spinoza

Rasch tritt der Tod den Menschen an,
es ist ihm keine Frist gegeben,
es stürzt ihn mitten in die Bahn,
es reißt ihn fort vom vollen Leben.
Bereitet oder nicht, zu gehn,
er muß vor seinem Richter stehn.
von Friedrich von Schiller

Wie kann man einen Menschen beweinen, der gestorben ist?
Diejenigen sind zu beklagen, die ihn geliebt
und verloren haben
von Helmuth James Graf von Moltke

Bedenkt, dass er eine sehr schöne Zeit gehabt hat
und dass nichts dadurch besser wird, wenn man es tausendmal hat.
Nur sehr wenige Menschen sind wirklich je lebendig und die,
die es sind, sterben nie; es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
Niemand, den man liebt, ist jemals tot.
von Ernest Hemingway

Der Tod ist unser Trost und, ach!, auch unser Leben,
er ist des Lebens Ziel, das wir voll Hoffnung sehn,
er kann, ein Zaubertrank, berauschen und erheben,
dass wir mit neuem Mut der Nacht entgegengehn.
von Charles Baudelaire

Für einen Vater, dessen Kind stirbt,
stirbt die Zukunft.
Für ein Kind, dessen Eltern sterben,
stirbt die Vergangenheit.
von Berthold Auerbach

Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb’; in euch und geh’; durch eure Träume.
von Michelangelo
Das Leben besteht aus Leid und Not,
der Tod aus Frieden und Freude.
chinesische Weisheit

Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins,
sondern nur ein Zwischenereignis,
ein Übergang aus einer Form des endlichen Wesens in eine andere.
von Wilhelm von Humboldt

Wenn auch die Menschen sterblich sind, die ich liebe,
es ist doch das Unsterbliche,
was ich an Ihnen vor allem liebte.
von Franz von Sales

Ich schliesse meine Augen in der gesegneten Gewissheit,
dass ich einen Lichtstrahl auf der Erde hinterlassen habe.
von Ludwig van Beethoven

Sterben ist nichts anderes,
als das Umwenden einer Seite im Buch des Lebens.
In den Augen der anderen ist es der Tod.
Für die aber, die sterben, ist es das Leben.

Trösten möchten wir und sagen,
dass wir traurig sind und im Leid verbunden.
Stumm im Angesicht des Todes teilen wir den Schmerz,
die Trauer dieser schweren Stunden.

Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das so,
wie wenn ein Schiff hinter dem Horizont verschwindet.
Es ist da, nur wir sehen es nicht mehr.

Auf der Welt ist kein Bestand
wir müssen alle sterben.
von Georg Büchner

Denn wir sind nur die Schale und das Blatt.
Der große Tod, den jeder in sich hat,
das ist die Frucht, um die sich alles dreht.
von Rainer Maria Rilke

Der Tod kann freundlich kommen, zu Menschen die alt sind,
deren Hand nicht mehr festhalten will,
deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt:
Es ist genug - das Leben war schön

Leider gehen Mitmenschen von uns,
doch dann muss man nicht für die Ewigkeit traurig sein,
sondern wieder lachen können, weil man weiss
das sie immer in unserem Herzen sein werden!

Alles kann der Mensch vergessen,
ob es leicht war oder schwer,
doch ein Herz, das man geliebt hat,
das vergisst man nimmer mehr.

Weder die Sonne noch den Tod
kann man fest ins Auge fassen.
von François de la Rochefoucauld

Ins Leben schleicht das Leiden
sich heimlich wie ein Dieb.
Wir alle müssen scheiden von allem was uns lieb.
von Joseph von Eichendorff

Der Tod bedeutet nichts anderes als Leben in rein geistigen,
geläutertem, glückseligem Zustand, Befreiung der Seele vom erdenschweren Leid.
von Rudolf von Tavel

Unser Erdenleben ist der Same der Ewigkeit,
unser Körper vergeht, aber die Seele stirbt nicht
von Hans Christian Andersen

Herr, nun ist es genug,
nun nimm mich in Deine Hände.
Es war so schwer, als ich mich selber trug.
Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende.

Mögest du auf deinem Weg Freunde finden,
die Führung der Engel und das Geleit der Heiligen.

Die Trauer ist nicht die Folgeerscheinung unseres Schmerzes,
sondern bereits ein Heilmittel gegen diesen.

Alles hat seine Zeit,
die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks.
Die Zeit des Sorgens und des Leids vergehen,
Die Liebe bleibt.

Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt,
kann uns nicht genommen werden,
er lässt eine leuchtende Spur zurück
gleich jenen erloschenen Sternen,
deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohner sehen
von Thomas Carlyle

Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes,
und er ist die Grenze,
über die unsere Leiden nicht hinausgelangen;
er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück,
dem wir vor unserer Geburt angehörten.
von Seneca

Ich werde die wiedersehen, die ich auf Erden geliebt habe,
und jene erwarten, die mich lieben.
von Antoine de Saint-Exupéry

Du bist nicht tot,
sondern nur untergegangen wie die Sonne.
Wir trauern nicht über einen,
der gestorben ist,
sondern wie über einen,
der sich vor uns verborgen hält.
Nicht unter den Toten suchen wir dich,
sondern unter den Seligen des Himmels.
von Theodoret von Kyros

Ich bin bei Dir,
du seist auch noch so ferne,
du bist mir nah!
Die Sonne sinkt,
bald leuchten mir die Sterne.
O wärst Du da!
von Johann Wolfgang von Goethe

Ganz still und leise, ohne ein Wort,
gingst du von uns fort.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still, doch unvergessen.
Es ist so schwer, es zu verstehen,
dass wir dich niemals wiedersehen.

Unsere Herzen sind unendlich traurig.
Augenblicke - Erinnerungen an Dich sind unser Trost
und bleiben ein wacher Traum,
unsere Tränen begleiten Dich

Alles, was schön ist,
bleibt auch schön, auch wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt Liebe,
auch wenn wir sterben.
von Maxim Gorki

Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schliessen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen.

Das Leben ist wie ein Hauch,
das eine Weile sichtbar ist
und dann wieder verschwindet
Grabinschrift

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus .....
von Joseph von Eichendorff

Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein.
Du wirst dich daran erinnern,
wie gerne du mit mir gelacht hast
von Antoine de Saint-Exupéry

Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe

Könnten wir noch einmal in Deine Augen sehen,
so würden all unser Leid und Weh schwinden.
Könnten wir Deinen Mund noch einmal küssen,
so würden wir ganz und gar gesund.
Könnten wir Dich noch einmal umarmen und an uns drücken,
so würden wir euch sagen - wir haben dich lieb.
Liebe kann nicht sterben -
sie findet immer einen Weg, dem Tod zu entrinnen

Stets einfach war Dein Leben,
Du dachtest nie an Dich.
Nur für die anderen streben
hieltest Du für Deine Pflicht.

Und doch ist Einer,
welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
von Rainer Maria Rilke

Anfangs wollt ich fast verzagen,
und ich glaubt, ich trüg es nie,
und ich hab es doch getragen -
aber fragt mich nur nicht wie?
von Heinrich Heine

Das Leben ist kurz,
aber doch von unendlichem Wert,
denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.
von Franz von Sales

Man kann den Tod eines geliebten Menschen
tief und innig beklagen
und doch in Hoffnung weiterleben.
von Theodor Fontane

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt,
geht nicht verloren.
von Albert Schweitzer

Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.
von Albert Schweitzer

Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen.
Wer ist's, der uns Hilfe bringt,
dass wir Gnad' erlangen?
Das bist du, Herr, alleine
von Martin Luther

Der Glaube gibt uns Kraft,
tapfer zu tragen,
was wir nicht ändern können,
und Enttäuschungen und Sorgen gelassen auf uns zu nehmen,
ohne je die Hoffnung zu verlieren.
von Martin Luther King

Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben,
als man ertragen kann,
dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.
von Hugo von Hofmannsthal

Nichts ist gewisser als der Tod,
nichts ist ungewisser als seine Stunde.
von Anselm von Canterbury

Wer den Tod fürchtet,
hat das Leben verloren.
von Johann Gottfried Seume

Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod;
denn auch er gehört zur Bestimmung,
das heisst zur Natur des Menschen.
von Ludwig Andreas Feuerbach

Niemand kennt den Tod.
Es weiß auch keiner,
ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
von Sokrates

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht'ger Gast im Erdenreich;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
von Ludwig Uhland

Des Lebens Meereswellen,
sie brausen und sie schwellen
und schwemmen mit der Zeit
hinweg das größte Leid.
Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.
Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.
Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid;
sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.

Es ist unser Irrtum, dass wir den Tod in der Zukunft erwarten.
Er ist zum Großteil schon vorüber.
Was in unserem Leben hinter uns liegt, hat der Tod.
von Seneca

Die wir lieben, sind nur geborgt.
Wann sie gehen, entscheiden wir nicht.
Wir entscheiden,
ob wir die Erinnerung als Geschenk annehmen wollen.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiss, dass es sterben wird. Die Verdrängung dieses Wissens ist das einzige Drama des Menschen.
von Friedrich Dürrenmatt

Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst;
Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz.
Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei
wie ein Sturzbach den Berg hinab.
von Buddha

Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen.
Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.

Ich bin von euch gegangen, nur für einen Augenblick,
und gar nicht weit.
Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin,
werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt.
von Antoine de Saint-Exupéry

Es ist Zeit, dass wir gehen.
Ich, um zu sterben,
und ihr, um weiterzuleben.
von Sokrates

Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
in dem du einst so froh geschafft,
siehst deine Blumen nicht mehr blühen,
weil dir der Tod nahm deine Kraft.

Der Tod ist eine Grenze,
damit wir nicht endlos leiden müssen

Unter allen Leidenschaften der Seele
bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.
von Thomas von Aquin

Wir verstehen das Leben nicht:
Wie sollen wir dann das Wesen des Todes erfassen?
von Konfuzius

Der Tod ist ein Ausruhen von Not und Elend.
von Marcus Tullius Cicero

Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.
von Leonardo da Vinci

Im Tode gibt es nichts Schreckliches.
Das, was schrecklich daran ist, hängt vom Leben ab.
von Leo Tolstoi

Beim Tode eines geliebten Menschen
schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben,
dass der Schmerz über unseren Verlust
sich nie vermindern wird.
von Marie von Ebner-Eschenbach

Menschen stehen und warten,
das Leben bringt und geht,
der Tod kommt und nimmt.aus Ungarn

Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen,
nicht bei ihrem Tode.
von Blaise Pascal

Nun ist es Zeit wegzugehen:
für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben.
Wer von uns dem Besseren entgegengeht, ist jedem verborgen.
von Sokrates

Ist der Tod nur ein Schlaf,
wie kann dich das Sterben erschrecken?
Hast du es je noch gespürt,
wenn du des Abends entschliefst?
von Friedrich Hebbel

Freude macht uns Unsterblichen gleich.
Das Siegel der Menschheit drückt uns der Schmerz auf die Stirn,
wenn er uns beugt und erhebt
von Emanuel Geibel

Es geht ewig zu Ende,
und im Ende keimt ewig der Anfang
von Peter Rosegger

Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit,
unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.
von Gorch Fock

Wo der Tod auf uns wartet, ist unbestimmt,
wir wollen überall auf ihn gefasst sein.
von Michel de Montaigne

Drei Dinge überleben den Tod.
Es sind Mut, Erinnerung und Liebe.

Siehe, die Trauer,
sie ist des Trauernden einziger Trost.
von Rupert Hamerling

Mit jedem Menschen stirbt eine Welt,
und mit dir stirbt mehr als nur eine.

Eines Tages werden wir wissen,
dass der Tod uns nie das rauben kann,
was unsre Seele durch dich gewonnen hat.

Jeder Mensch wird als Unikat geboren,
doch die meisten sterben als Kopie.
Du warst ein Unikat bis zu deinem letzten Atemzug,
unvergleichlich und unmöglich zu kopieren

Auf einmal bist du nicht mehr da,
und keiner kann's verstehn.
Im Herzen bleibst du uns ganz nah
bei jedem Schritt, den wir nun gehen.
Nun ruhe sanft und geh' in Frieden,
denk immer dran, dass wir dich lieben.

Der Tod kommt nur einmal,
und doch macht er sich
in allen Augenblicken des Lebens fühlbar.
Es ist herber, ihn zu fürchten,
als ihn zu erleiden.
von Jean de la Bruyère

Der Tod löscht das Licht aus,
aber niemals das Licht der Liebe

Der Tod nahm uns einen geliebten Menschen,
doch leben wir in der Zuversicht,
dass bei Gott diese Trennung nicht endgültig ist.

Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben.
Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod.
Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.

Du gute Mutter, bist nicht mehr,
dein Platz in unserem Haus ist leer,
du reichst uns nicht mehr deine Hand,
der Tod zerriss das schöne Band.

Du hast den Lebensgarten verlassen,
doch deine Blumen blühen weiter.

Du hast gelitten manchen Schmerz,
geduldig viel ertragen,
du warst das beste Mutterherz,
in frohen und auch trüben Tagen.
Wie sehr wir dich vermissen,
geliebte Mutter du,
du kannst es nicht mehr wissen,
denn du hast Gottes Ruh.

Erinnerungen, die unser Herz berühren,
gehen niemals verloren.

Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk,
egal wie kurz, egal wie zerbrechlich.
Jedes Leben ist ein Geschenk,
welches für immer in unseren Herzen weiterleben wird.

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und immer wieder nieder zur Erde muss es,
ewig wechselnd.
von Johann Wolfgang von Goethe’

Es ist Zeit, dass wir gehen.
Ich, um zu sterben,
und ihr, um weiter zu leben.
von Sokrates

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh!
Es wagt der alte Apfelbaum,
Herze - wag's auch du.
von Theodor Fontane

Hör ich das Mühlrad gehen:
Ich weiß nicht, was ich will -
ich möcht am liebsten sterben,
da wär's auf einmal still!
von Joseph von Eichendorff

Wenn ich tot bin,
darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern
und in fremden Kleidern dir begegnen
und dich segnen.
von Joachim Ringelnatz

Die Summe unseres Lebens
sind die Stunden, in denen wir liebten.
von Wilhelm Busch

Über allen Gipfeln ist Ruh,
in allen Wipfeln spürest du
kaum einen Hauch.
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, bald ruhest du auch.
von Johann Wolfgang von Goethe

Leben? Wohl dem, dem es spendet
Arbeit, Freunde, täglich Brot.
Doch das Beste, was es sendet,
ist das Wissen, dass es endet,
ist der Ausgang, ist der Tod.
von Theodor Fontane

Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat,
zu ertragen, was er nicht ändern kann,
und preiszugeben mit Würde,
was er nicht retten kann.
von Friedrich von Schiller

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr.
Was bleibt, sind glückliche Erinnerungen,
die uns niemand nehmen kann.

Das Leben stirbt nicht,
und du dienst ihm getreu,
du dienst ihm in deinem Kind,
und aus aller Trauer erhebt sich stets neu
der ewige Sommerwind.

Ihr, die ihr mich so geliebt habt,
seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe,
sondern auf das, welches ich beginne.
von Augustinus

Mit dem Tod seiner Eltern verliert man ein Stück seiner Vergangenheit,
mit dem des Partners einen Teil seiner Gegenwart,
mit dem seines Kindes ein Teil seiner Zukunft.
von Antoine de Saint-Exupéry

Ein junges Leben - im Werden noch -
wird uns genommen.
Aber nur kurz, und nur aus unserem Blick,
denn es wird immer sein und bald schon wiederkehren.
von John Keats

Obwohl ich dir die Ruhe gönne,
ist voller Trauer mein Herz.
Dich leiden sehen und nicht helfen können,
war für mich der grösste Schmerz.

Ach schrittest du durch den Garten
noch einmal im raschen Gang -
wie gern wollt ich warten,
warten stundenlang!
von Theodor Fontane

Ich hab' mein Leben überwunden,
bin nun befreit von Schmerz und Pein.
Denkt nur an unsere frohen Stunden,
und lasst mich immer bei euch sein.
Gönnet mir die ew'ge Ruh
und deckt mich nicht mit Tränen,
sondern mit Liebe zu.

Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.
Warum wir's Sterben nennen? Ich weiss es nicht.
von Dietrich Bonhoeffer

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.
Du wolltest noch so gerne bei uns sein.
Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich wird vieles anders sein.

Du bist nicht mehr da, wo du warst,
aber du bist überall da,
wo wir sind.

Wie gutes Tagwerk frommen Schlummer bringt,
so rechtes Leben einen fröhlichen Tod.
von Leonardo da Vinci

Für jeden steht ein Tag fest,
kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.
von Vergil

Man stirbt nicht,
wenn man in den Herzen der Menschen weiterlebt,
die man verlässt.
von Samuel Smiles

Ein glückseliges Leben ist der Genuss der Gegenwart;
das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.
von Ambrosius

Wer stirbt,
erwacht zum ewigen Leben
von Franz von Assisi

Wir haben Dir Deinen Namen gegeben.
Unser ganzes Herz!
Unser ganzes Leben!
Unser Sonnenschein! Unser Seelenstrahl!
Unser Hoffen, Sehnen und Verlangen!
Unsere Wünsche, Glauben, Zweifel und Bangen!

Wenn der Schmerz unter unserer Haut vibriert,
wenn das Leben einen Teil verliert,
wenn das Lachen nicht mehr möglich ist,
der Grund ist, dass Du nicht mehr bei uns bist!

Ich glaube,
dass auch unsere Fehler und Irrtümer
nicht vergeblich sind,
und dass Gott es nicht schwerer ist,
mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten
von Dietrich Bonhoeffer

Er sprach zu mir:
Halt dich an mich,
es soll dir jetzt gelingen;
ich geb mich selber ganz für dich,
da will ich für dich ringen;
denn ich bin dein,
und du bist mein
und wo ich bleibe,
da sollst du sein;
uns soll der Tod nicht scheiden
von Martin Luther

Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen,
ein Hochzeitsfest unter Engeln.
von Khalil Gibran

Und falls ich sterbe bevor du es tust,
werde ich zum Himmel gehen und auf dich warten.

Die Sonne sank, bevor es Abend wurde.

Wie wird mir?
Leichte Wolken heben mich,
der schwere Panzer wird zum Flügelkleid.
Hinauf, hinauf - die Erde flieht zurück
kurz ist der Schmerz, aber ewig ist die Freude.
von Friedrich von Schiller

Bedenke stets, dass alles vergänglich,
dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich
und im Leid nicht zu traurig sein.
von Sokrates

Wir alle fallen, diese Hand da fällt,
und sieh dir andere an:
es ist in allen, und doch ist Einer,
welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
von Rainer Maria Rilke

Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen zu Stufen würden,
dann würde ich hinaufsteigen und dich zurückholen.

Das Licht der Dankbarkeit, ihn so viele Jahre neben sich zu wissen,
ist stärker als die Nacht und der Schmerz der Trauer.
Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf
allen Millionen und Millionen Sternen, dann genügt es ihm völlig,
dass er zu ihnen hinaufschaut, um glücklich zu sein.
von Antoine de Saint-Exupéry

Es kann nicht immer so bleiben,
hier unter dem wechselnden Mond,
es blüht eine Zeit und verwelket,
was mit uns die Erde bewohnt.
von August von Kotzebue

Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
in unsere Augen voller Trauer.
von Augustinus

Der Tod eines heißgeliebten Menschen
ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt.
Man muss auf Erden etwas verlieren,
damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.
von Friedrich Hebbel

So ist der Tod auch ein Bad nur.
Aber drüben am anderen Ufer
liegt uns bereitet ein neu Gewand.
von Emanuel Geibel

Der Tod ist nur ein Pfeil,
der bei der Geburt abgeschossen wird und uns dann trifft.
von Jean Paul

Wo man am meisten fühlt,
weiß man nicht viel zu sagen.
von Annette von Droste-Hülshoff

Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehn.

Auf einmal bist du nicht mehr da,
und keiner kann's verstehn.
Im Herzen bleibst du uns ganz nah
bei jedem Schritt, den wir nun gehen.
Nun ruhe sanft und geh' in Frieden,
denk immer dran, dass wir dich lieben.

Bedenke, über alles Leid, das die Tage bringen,
zieht mit raschen Schwingen tröstend hin die Zeit.

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe -
das einzig Bleibende, der einzige Sinn.

Das Leben ist eine Flamme, die sich selbst verzehrt;
aber sie fängt jedes Mal wieder Feuer,
sobald ein Kind geboren wird.

Dein Leben war ein großes Sorgen,
war Arbeit, Liebe und Verstehen,
war wie ein heller Sommermorgen -
und dann ein stilles Von-uns-Gehn.

Aus dem Lieben Kreis geschieden,
aus dem Herzen aber nie.
Weinet nicht, sie ruht in Frieden,
doch sie starb und noch zu früh.

Dein Leben fand ein unerwartet schnelles Ende
Doch die Spuren deines Lebens, in Gedanken,
Bildern, Augenblicken, werden uns immer an dich erinnern.
Du wirst immer in unserer Mitte bleiben.

Die Bande der Liebe und der Freundschaft
werden mit dem Tod nicht durchschnitten.

Du hast für mich gesorgt, geschafft,
ja sehr oft über deine Kraft.
Nun ruhe aus, du gutes Herz,
wer dich gekannt, fühlt unseren Schmerz.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
du siehst die Blumen nicht mehr blühen.
Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine Kraft.
Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein Leben.
Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen.

Entfernung ist nichts.
Sich nah zu sein
ist eine Sache des Herzens.

Erloschen ist das Leben dein,
du wolltest gern noch bei uns sein.
Dein Wille war stark,
du wolltest die Krankheit bezwingen
und wusstest nicht, was sie verbarg.
Vergeblich war dein Ringen.
Wie schmerzlich war's, vor dir zu stehen,
dem Leiden hilflos zuzusehen.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft,
Und hab' für alles vielen Dank.

Es ist so schwer,
wenn sich des Vaters Augen schließen,
zwei Hände ruh´n,
die stets so treu geschafft.

Gott hat uns aus der Tiefe seines Herzens
für eine Weile ins Leben gerufen
und nimmt uns danach wieder
in seinen ewigen Schoß zurück.

Die Schutzengel unseres Lebens
fliegen manchmal so hoch,
dass wir sie nicht sehen können,
doch verlieren sie uns nie aus den Augen.
von Jean Paul

Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer
bleibt die Erinnerung.
Die Erinnerung ist unsterblich
und gibt uns Trost und Kraft.

Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen
und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.

Unser Herz will Dich halten.
Unsere Liebe dich umfangen.
Unser Verstand muss dich gehen lassen.
Denn deine Kraft war zu Ende
und deine Erlösung Gnade.

Unsere lieben Toten sind nicht gestorben,
sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein.
von Ottokar Kernstock

Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist,
Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat,
Du kannst die Augen schließen und von ihr träumen,
Du kannst die Augen öffnen und sehen,
was sie hinterlassen hat.

Traurige trösten heisst:
ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen

Wir müssen nicht klagen,
dass alles vergänglich sei.
Das Vergänglichste, wenn es wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.
von Friedrich Hebbel

Wenn Dir ein Narr erzählt,
dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht,
und das, was einmal tot ist, niemals wiederkehrt,
so sage ihm:
Die Blume geht zugrunde, aber der Same bleibt zurück
und liegt vor uns,
geheimnisvoll wie die Ewigkeit des Lebens.
von Khalil Gibran

Wenn einer zur letzten Ruhe gelegt worden ist,
dann lass auch die Erinnerung an ihn zur Ruhe kommen!
Wenn der Lebensgeist ihn verlassen hat,
tröste Dich über den Verlust.Buch Jesus Sirach

Es gibt einen Gedanken,
der unsere ganze Lebensführung und Betrachtung
verändern würde:
Die Gewissheit unserer Unzerstörbarkeit durch den Tod.
von Christian Morgenstern

Du hast gewirkt, du hast geschafft,
bis ganz erlahmte Deine Kraft.
Nun ruhen Deine fleissigen Hände,
die immer gern für uns bereit,
wir danken Dir’s in Ewigkeit.

Wenn dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen
vergeht, und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt,
so sage ihm:Die Blume geht zugrunde, aber der Same bleibt zurück
und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.
von Khalil Gibran

Komm, o Tod, du Schlafes Bruder,
komm und führe mich nur fort;
löse meines Schiffleins Ruder,
bringe mich in sicheren Port.
von Johann Sebastian Bach


Komm nun, höchstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit,
Tod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern
unseres vergänglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele,
dass wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missgönnt ist.
Freiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.
Sterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst.
von Dietrich Bonhoeffer

Wir setzen uns mit Tränen nieder
und rufen dir im Grabe zu:
Ruhe sanft, sanfte Ruh!v
on Johann Sebastian Bach

Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
hat sein Leben einen Sinn gehabt
von Alfred Delp

Unser Schmetterling lernt fliegen.
Es tut so weh.

Es ist viel dunkler, wenn ein Stern erlischt,
als es sein würde, wenn er nie gestrahlt hätte.
von George Bernard Shaw

Wir sind so lang gegangen, durch Glück und auch durch Leid.
Was wir auch angefangen, wir waren stets zu zweit.
Nun bist du fort gegangen, zurück bleib’ ich allein,
jedoch in meinem Herzen wirst Du stets bei mir sein.

Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts.
Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang,
jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die Du in unsere Dunkelheit gebracht, führ,
wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
von Dietrich Bonhoeffer

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
von Antoine de Saint-Exupéry

Wunderbare Verwandlung.
Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden.
Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat.
Doch atmest du auf und legst das Rechte
still und getrost in stärkere Hand und gibst dich zufrieden.
Nur einen Augenblick berührtest du selig die Freiheit,
dann übergabst du sie Gott, damit er sie herrlich vollende.
von Dietrich Bonhoeffer

Wenn der Tod unsere Augen schliesst,
werden wir in einem Lichte stehen,
von welchem unser Sonnenlicht
nur der Schatten ist.
von Arthur Schopenhauer

Erloschen ist das Leben dein, du wolltest gern noch bei uns sein.

Dein Wille war stark, du wolltest die Krankheit bezwingen
und wusstest nicht, was sie verbarg.
Vergeblich war dein Ringen.

Wie schmerzlich war’s, vor dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft, und hab’ für alles vielen Dank.

Du bist erlöst von deinem Leiden,
läßt uns allen in tiefem Schmerz,
ach, wie so schwer ist doch das Scheiden.
Nun ruhe aus, du gutes Herz.

Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schliessen,
zwei Hände ruh`n, die einst so treu geschafft,
wenn uns`re Tränen still und heimlich fließen,
uns bleibt der Trost; Gott hat es wohl gemacht.

Wenn uns etwas fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles
Verlorene und vermehrt um jeden unendlichen Schmerz.
von Rainer Maria Rilke

Das Leben ist nur ein Moment, genau wie der Tod.
von Antoine de Saint-Exupéry

Der weisse, stolze Schwan hat wunderbar gesungen,
und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen,
welch streng und hartes Schicksal, ist ungetröstet sterben.
Um mich der Tod will werben,
im Tod werd ich gefangen,
von aller Freud erfüllt, beseligt vom Verlangen.
Wenn in dem Sterben ich nicht andern Schmerz müsst tragen,
ich stürb wohl tausendmal in meinen Lebenstagen.
von Jakob Arcadelt

Ein langes Leben ist still geworden.
Arbeit ist getan.
Liebe ist gegeben.
Leiden ist gelitten worden.
von Romano Guardini

Keinem ist das Leben so süss wie dem,
der jede Todesfurcht verloren hat
von Samuel Smiles

Der Tod ist nicht für schlimm zu achten,
dem ein gutes Leben vorangegangen
von Augustinus

Wenn ich sterben werde.
Herr, ich komme zu Dir,
denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt.
Dein ist die Saat.
Ich habe diese Kerze gebildet.
An dir ist es, sie anzuzünden.
Ich habe diesen Tempel gebaut.
An Dir ist es, sein Schweigen zu bewohnen.
von Antoine de Saint-Exupéry

DU
hast uns Freude geschenkt.
WIR
haben Dich sehr geliebt.
DU
gehörtest nicht uns.
DU
gehörtest nicht mir.
Nun legen wir alles still
in Gottes ewige Hände,
das Leid, den Schmerz,
den Anfang und das Ende

Den letzten Weg musst du alleine gehen,
ohne Hilfe, ohne Hand.
Doch Gott, der Herr, wird am Wege stehen
und führt Dich hinein in sein himmlisches Land.

Das Sichtbare ist vergangen -
es bleibt nur die Liebe und Erinnerung
Grabinschrift

Unruhig ist unser Herz, o Gott,
bis es Ruhe findet in dir.
von Augustinus

Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl,
der in ein trauriges Herz dringt.
Öffne es weit und lass sie hinein.
von Friedrich Hebbel

Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
Ewig still ist die Vergangenheit.
von Friedrich von Schiller

Einer nach dem anderen geht heim.
Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach,
bis auch wir abgehn.
von Heinrich Heine

Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht.
Ich werde Euch vom Himmel herab lieben,
wie ich Euch auf Erden geliebt habe.
von Hieronymus

Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet,
bis weit hinein in den Morgen.

Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen,
sich ihnen auszuliefern,
wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet,
sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie
einen verborgenen Schatz, dessen man sich gewiss ist, besitzt;
dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen aus.
von Dietrich Bonhoeffer

Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden Bach des Lebens.
von Friedrich Nietzsche

Den Tod fürchten die am wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat.
von Immanuel Kant

Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes.
Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.
von Iwan Turgenjew

Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.
von Jean de La Fontaine

Der Glaube gibt uns die Kraft,
tapfer zu tragen,
was wir nicht ändern können.

Mir tut es allemal weh,
wenn ein Mann von Talent stirbt;
denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.
von Georg Christoph Lichtenberg

Am Ruheplatz der Toten, da pflegt es still zu sein,
man hört nur leises Beten bei Kreuz und Leichenstein
von Ludwig Uhland

Wenn Liebe ein Weg und Erinnerung Stufen wären,
dann würden wir heraufsteigen und dich zurückholen.

Du bist ins Leere entschwunden,
aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen,
im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.
von Rabindranath Tagore

Wer dem Leben vertraut,
wird auch in dunklen Stunden Zeichen der Hoffnung sehen.
von Rainer Haak

Es ist ungewiß wo uns der Tod erwartet,
erwarten wir ihn überall.
von Michel de Montaigne

Unser Erdenleben ist nur eine kleine Strecke
auf der ganzen Bahn unsrer Existenz.
von Matthias Claudius

Schmerzlich ist für uns dein Scheiden,
viel zu früh uns noch dein Tod,
doch du bist befreit vom Leiden,
und von jeder Erdennot.

Jedes Leben hinterlässt Spuren,
die sich tief eingraben in die Seele derer,
die bereit sind,
die Spuren zu sehen und sie lesen zu lernen!

Die Todesstunde ist die Geburt zu einem neuen Leben.

Dann - erst dann
wenn wir im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht sehen,
wenn wir im Gesang der Vögel deine Stimme nicht hören,
wenn wir in fremden Gesichtern deines nicht suchen,
dann, erst dann bist du wirklich gestorben.

So wie ein Blatt vom Baume fällt,
geht ein Leben aus der Welt,
die Vöglein singen weiter.
von Theodor Storm


Wenn du stirbst,
wird sich dein Körper in Tausende von Sternen verwandeln,
die dann am Himmel leuchten und jeder;
der in den Himmel schaut, wird sich in die Nacht verlieben

Lass mich schlafen,
bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,
sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer
von Khalil Gibran

Der Tod entsetzt uns, selbst wenn wir wissen,
dass er kommen wird.
von John Steinbeck

Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt,
nachdem der Körper zu Erde geworden ist;
sie steigt durch die klare Luft empor,
hinauf zu all den glänzenden Sternen.
von Hans Christian Andersen

Es ist töricht und falsch, die Gestorbenen zu betrauern.
Wir sollten lieber Gott danken,
dass diese Menschen leben durften.
von George Smith Patton

Mit jedem Menschen sterben auch die Toten,
die nur in ihm noch gelebt haben.
von Richard von Schaukal

Die Menschen gehen viel zu nachlässig
mit ihren Erinnerungen um.
- Alle Erinnerung ist Gegenwart.
von Novalis

Wir können nicht aus der Traurigkeit heraus,
wenn wir uns ständig den Puls fühlen.
von Martin Luther

Ein Ende des Trauern findet,
auch wer es nicht mit Absicht gesucht hat,
mit der Zeit.
von Seneca

Erst der Tod un die letzten Minuten,
Stunden und Jahre
geben dem Leben Sinn.
von Leo Tolstoi

Mit Trauer haben wir vernommen,
den Abschied, ohne großes Wort.
Ein lieber Mensch ist uns genommen,
jedoch im Herzen lebt er fort.

Aller Menschen harrt der Tod und keinen gibt´s auf Erden,
der untrüglich weiß,
ob ihn der nächste Morgen noch am Leben trifft.
von Euripides

Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer,
den man ohne sie beweint.
von Jean Antoine Petit-Senn

Diese Welt ist nur eine Brücke.
Gehe darüber,
aber baue dein Haus nicht daraufaus Indien

Manchmal sind es die Träume,
die dich überwintern lassen,
die dich in der Zeit abgestorbener Liebe
und Hoffnung
in zarten Bildern ahnen lassen,
dass kahle Zweige morgen
wieder Knospen treiben.

Kein Mensch kann den anderen
von seinem Leid befreien,
aber er kann ihm Mut machen,
das Leid zu ertragen
von Selma Lagerlöf


Wenn Du ein Kind verlierst, erleidest Du viele Verluste:
Du verlierst ein Stück von Dir, Du verlierst eine Illusion,
Deinen Lebenssinn und Deine Lebensvorhersehbarkeit.
Die Ordnung Deines Universums gerät durcheinander,
Du verlierst Deine Zukunft’

Was ich besessen,
bleibt unvergessen, macht schön das Erinnern,
macht tragbar das Leid.


Der Tod ist der Grenzstein des Lebens,
aber nicht der Liebe.

Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

Eines langen Baumes Wurzel bist du gewesen.
Eines hohen Berges Stein warst du.
Nun geh zu deinem Baum und zu deinem Berg zurück.

Der Tod ist wie eine Kerze, die erlischt, wenn der Tag anbricht.
Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
von Franz von Assisi

Zurück ins Leben findet man erst im Durchleben der Trauer.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem Tag.
von Dietrich Bonhoeffer

Wenn du das Verlorene mit der Trauer
in deinem Herzen begräbst, missbrauchst du es.
Es taugt nicht als Grab.
Erst wenn du das Tote
dem irdischen Mutterschoss zurückgegeben hast,
ist dein Herz offen für schöne Erinnerungen,
die dich erfreuen und dir Kraft geben können.

Trauere und klage, bis du dich leer fühlst.
Du kannst diesen Platz dann mit Lebendigkeit füllen.

Es kommt nicht darauf an,
dem Leben mehr Jahre zu geben,
sondern den Jahren mehr Leben zu geben.

Ein Mensch ist nicht tot,
solange er in unserem Herzen weiterlebt
Vielleicht bedeutet Liebe auch zu lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heisst,
nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,
die wir lieben

Wenn man einen Menschen verliert,
den man geliebt hat,
dann stirbt ein Stück seines eigenen Lebens mit ihm.
Aber wenn man sich etwas von dem bewahrt,
das sich einem durch ihn an innerem Reichtum erschlossen hat,
wird er in einem gegenwärtig und durch einen selber hindurch
auch in Zukunft lebendig sein.

Das Leben endet nicht,
es endet nur die Sendung
und Sterben ist ein Schritt
zum Ziele der Vollendung

Der Mensch ist erst wirklich tot,
wenn niemand mehr an ihn denkt.
von Bertolt Brecht

Wenn ein Freund geht,
muss man die Türe schliessen,
sonst wird es kalt.
von Bertolt Brecht

Ich höre auf zu leben,
aber ich habe gelebt.
von Johann Wolfgang von Goethe

Was einer ist, was einer war,
beim Scheiden wird es offenbar.
Wir hören's nicht, wenn Gottes Weise summt,
wir schaudern erst, wenn sie verstummt
von Hans Carossa

Der Tod kommt immer zu früh -
auch wenn man ihn erwartet hat.

Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus.
In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben.
Durch ihn sind wir erlöst und befreit.

Der Tod ist das Tor zum Leben.

Das goldene Tor steht offen,
die liebe Stimme spricht,
da weilt mein süßes Hoffen,
da wohnt das ew'ge Licht.
von Max von Schenkendorf

Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
lass uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.
von Matthias Claudius

Gib uns Frieden, Herr,
an dem Tag,
der keinen Abend kennt.
von Augustinus

Mitten wir im Leben sind
mit dem Tod umfangen.
Wer ist, der uns Hilfe bringt,
dass wir Gnad erlangen?
Das bist du, Herr, alleine.
Uns reuet unsre Missetat,
die dich, Herr, erzürnet hat.
Heiliger Herre Gott,
heiliger starker Gott,
heiliger barmherziger Heiland,
du ewiger Gott,
lass uns nicht versinken
in des bittern Todes Not.
Kyriel eléison.
von Martin Luther

Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede.
Ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weisst den Weg für mich.
von Dietrich Bonhoeffer

Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.
Er kann das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln.
von Martin Luther King

So kommt es nun geradezu aus dem Himmel zu dir
als ein Ruf Gottes und als ein Geschenk seiner
erbarmenden Liebe, damit du ganz du selber werdest
und in Gott deine Erfüllung findest.
von Franz von Sales

Herr, gib ihm die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihm.
Lass ihn ruhen in Frieden.
Aus der Liturgie

Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag,
ein letztes Glück und einen letzten Tag.
von Johann Wolfgang von Goethe

Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge
ist ein Quell unendlichen Leids –
und ein Quell unendlichen Trostes.
von Marie von Ebner-Eschenbach

Unser glaube an Gott bestimmt,
wie wir mit unserem zerbrochenen Träumen fertig werden.
Er gibt uns die Überzeugung,
dass jenseits des zeitlichen Lebens das ewige Leben herrscht.
von Martin Luther King

...und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände
und er winkt und lächelt leise - und die Reise ist zu Ende.
von Matthias Claudius

Nichts ist so hoffnungslos,
dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden.
von Nicolaus Machiavelli

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,
so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.
von Nikolaus Lenau

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner,
ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß,
dass er das schlimmste aller Übel sei.
von Sokrates

Der Fluss des Lebens
mündet ins Meer der Ewigkeit.

Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie du ihn gehen wirst.
Es ist dein Weg!

Die Bande der Liebe
werden mit dem Tod nicht durchschnitten.

Begrenzt ist das Leben -
doch unendlich die Erinnerung.

Zum Paradies mögen Engel dich geleiten,
wo weder Schmerz ist noch Trauer,
sondern Freude und Licht.

Man sieht die Sonne untergehen
und erschrickt doch, wenn es Nacht wird.

Was wir mit Dir verloren
versteht so mancher nicht,
nur die, die wirklich lieben
wissen, wovon man spricht.

Wir haben das Leben nicht verloren.
Es wohnt vor uns im Gotteslicht.

Ein guter Mensch ging von uns.
Doch die Gedanken bleiben für immer.

Die Stimme, die uns so vertraut war, schweigt.
Der Mensch, der unsere Mitte war, ist nicht mehr da.
Was bleibt, sind die Spuren der Liebe,
geprägt in den vielen Jahres des gemeinsamen Lebensweges.
Spuren, die uns führen und tragen bis zum Wiedersehen.

Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.
von Maximilian de Robespierre

So wie der Wind mit den Blättern spielt,
genauso spielt das Schicksal mit uns.
Man kann die Sonne meiden, und auch das Licht,
doch das was man liebt vergißt man nicht.


Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Augen
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.

Und neigt sich auch der Abend viel zu früh
mit seinen dunklen Schwingen übers Tal
so war ein Leben doch ein Wunder
und ein Geschenk der Liebe allzumal

Stille um uns, Stille in uns.
Stille, die unsere Trauer umfängt und trägt.
Stille, in der unser Herz voller Sehnsucht
nach dem geliebten Menschen ist.

In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht;
ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht;
ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede;
in mir ist die Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld;
ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg

Vor zehn Jahren ist sie von uns gegangen,
auf eine Reise ohne Wiederkehr.
Ein tiefer Schmerz hält uns umfangen,
wir vermissen sie so sehr.
Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden,
die Zeit - wir haben sie noch nicht gefunden!

Nur die Liebe überbrückt die Kluft,
die zwischen Sein und Nichtsein droht,
dass wie gepflückter Blumenduft
doch etwas überlebt den Tod.
von Friedrich von Bodenstedt

Wisse das Dunkel,
Wisse das Schwere,
Doch über allem wisse das Licht!
Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht;
Ich werde Euch vom Himmel herab lieben
wie ich Euch auf Erden geliebt habe.


Der Tod ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

Nur der ist arm,
der die kahlen Wände seines Herzens
nicht schmücken kann
mit Bildern schöner Erinnerungen
von Johann Nepumuk Nestroy

Es leitet uns das Schicksal,
und die erste Stunde hat schon über die Zeit verfügt,
die einem jeden zugemessen ist.
von Seneca

Für den Dahingeschiedenen bedeutet der Tod Frieden,
die Gewissheit ewiger Glückseligkeit,
unwandelbare Geborgenheit.
von Charles de Foucauld

Du weißt erst, was Trauer bedeutet,
wenn die eigene Mutter stirbt.
Sprichwort aus Angola

Sterben
ist nur die Übersiedlung von der Nordseite
auf die Sonnenseite des Hauses.
von Max Frommel

Mag schwinden das Leben,
mag nahen der Tod,
Wir können nicht sinken,
denn Helfer ist Gott.
von Georg Friedrich Händel



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